Über den Wolken

Über den Wolken

Nun, es ist also so weit.
Mama und Tochter fliegen.
Was wirklich spannendes kann ich dazu gar nicht wirklich erzählen, weil, total langweilig! Das Kind benimmt sich einfach!
Also keine mega krasse Story wie ich sie zwischen all den Terminal’s und free duty Geschäften fast verloren hätte, keine „Mama ich geh jetzt nicht mehr weiter!“ -Geschichten…obwohl, da war ja doch was. Ach Mutti, war mal wieder Wunschdenken angesagt ?

Denn als Mini-Madam nach der „Fummelei“ von Menschen in Uniform als „sicher“ galt (wäre doch auch mal witzig, wenn man plötzlich Messer und Spitzhacke beim Kind unter der Jacke finden würde), musste sie ganz ganz dringend, nein fuuurchtbar dringend Pipi.

Auf dem Weg zur Pipitoilette aber, wollte sie getragen werden. Ich sah derweilen wie ein lieb aussehendes kurz vorm zusammenbrechendes Kamel aus, da mir noch Rucksack und Umhängetasche vom Opa, der ja auch noch mit uns flog, noch schnell über geworfen wurden (der verehrte Herr warnte mich mehr als einmal keine Flüssigkeiten und Cremes mitzunehmen, tat es aber selbst, und musste sich dann fix noch ’ne Plastiktüte für ’n Euro kaufen).

Auf mein mehrmalig liebes, böses, leises und lautes „Nein Mia, ich kann dich NICHT die 3 Meter zur Toilette tragen“, schmiss sie sich also vor allen Leuten auf den Boden, streckte alle Viere von sich, und rührte sich nicht mehr.

Mein Tipp : Ruhig bleiben, anfangen zu lachen, die Leute um einen NICHT anschauen, dass würde dich sowieso nur noch mehr verunsichern, weil ist ja klar, die Leute gucken. Da geb ich dir mein Wort drauf. Und wie sie gucken!

Nach meinem kleinen überdrehten Lachanfall, ging ich dann eben ohne sie auf Klo.
Türe auf, stand das Kind schon hinter einem und schmollte. So’n scheiß, 1:0 für Mutti also.

Danach verlief aber weiterhin alles meeeega entspannt, als hätte der Morgen sich ’ne Tüte genehmigt.

Im Flugzeug drinne, bei dem Start, als wir über den Wolken waren : Kind am lachen.

War aber dann wohl etwas zu viel lachen und zu wenig schlaf, daher liegt sie jetzt mit nackten kleinen Käsefüßchen auf ihrem Sitz und pennt wie ’n Kerl.
Hand im Schritt, die andere über’n Kopf und ganz dezent, tropft auch ein wenig Speichel aus ihrem offenen Mund. Aber nur ganz dezent.

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