(Über)leben

Leben tun wir alle. Die einen mehr, die anderen weniger. Damit meine ich den Unterschied derjenigen, die den ganzen Tag Zuhause vor der Spielekonsole hocken und den anderen, die raus gehen um die Welt oder meinetwegen auch nur die Straße auf der anderen Seite zu entdecken.

Aber alle haben was gemeinsam. Sie leben ihr Leben.

Manche finden ihr Leben schön, einige weniger. Da gibt es aber immer noch den feinen Unterschied, wie jeder einzelne denn seine Dinge so betrachtet.

Von Frauen die den ganzen Tag nörgeln weil sie genau DIE Handtasche nicht bekommen haben, über die, die froh sind, dass das Bein des Küchentisch’s immer noch nicht abgebrochen ist.

Menschen sind so verschieden, wie Karl Lagerfeld seine Meinung zu Joggingshosen, gegenüber der meinen.

Aber sie leben alle noch!

Wie oft hat man im Affekt mal gesagt, am liebsten würde man jetzt sterben. Vielleicht weil einem etwas peinlich war, oder man noch soviel zu erledigen hatte.

Das sind so hingeworfene Sätze, ohne genaueren Bedacht…die andere Sorte Mensch, meint es aber Ernst.

Sie bringen sich um, weil sie ihr Leben nicht ertragen können. Sie schaffen es nicht und verabschieden sich von der Welt. Ein heikles Thema, was mich oft beschäftigt. Wie verzweifelt man sein muss, all diese Erlebnisse und Erfahrungen die noch auf einen warten, einfach in einer Flasche Vodka mit Schlaftabletten zu kippen und Adios zu sagen…da möchte ich am liebsten zu all diesen Menschen und ihnen helfen. Dass das nicht möglich ist, ist mir klar.

Aber wenn ich könnte, würde ich ihnen zeigen, was das Leben noch so alles bereit halten kann. Das nichts in der Welt schöner ist, als den Alltag zu etwas besonderen zu machen. Das die Liebe die vielleicht nicht erwidert worden ist, doch nur ein Zeichen ist, dass sie nicht zu einem passt. Das die Schulden die man hat, immer irgendwie abzubezahlen sind. Andere Menschen nicht über einem stehen dürfen, sodass sie einem die Lebensqualität- und Freude wegnehmen.

Gesunder Egoismus bewahrt uns davor, uns schlecht zu fühlen. Menschen und die Probleme die sie mit sich ziehen, über unser Glück und unsere Zufriedenheit zu stellen…deswegen stehen wir alle in der täglichen Aufgabe, uns stark zu machen.

Uns stark zu machen, gegen all die Negativitäten die das Leben so mit sich bringt und wo wir zeigen müssen, dass wir stärker sind als das, was uns in die Knie zwingen will.

Desto stärker und selbstbewusster wir sind, desto ruhiger und gelassener können wir mit Dingen fertig werden, die wir nicht in unserem Leben geplant haben und die dort so störend sind, wie eine Kakerlake im Salat.

Stärke, von innen wie von außen. Arbeitet dran und glaubt mir, so wird man leichter fertig mit dem Leben, was neben den ganzen schönen Seiten eben auch seine schlechten hat. So wie Donuts. Die sind schließlich auch nur auf einer Seite glasiert.

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