Der Tag soll bitte 30 Stunden haben…und ein bisschen Entspannung soll er mitbringen!

Ich kriegs net hin… jeden Mittwoch ein Wochenbericht reicht, der Rest landet eh täglich auf Instagram.. denn der Tag hat einfach zu wenig Stunden!!

Ich stehe auf, und Mia meckert mich schon an wo der Kakao bleibt und ich bin einfach nur dankbar, dass es dieses Zaubergetränk Kaffee gibt. Jeden Morgen.

Danach ist jeder für sich beschäftigt. Sie nuckelt an ihrer Flasche, ist jedesmal sauer dass das Kikaninchen nur 5 Minuten geht und ich check mein Handy. So nach 20 min. wird noch gekuschelt, Fernseher aus, Frühstück, und solange sich Mama fertig macht, muss das Kind alle 5 min. auf Klo. Jedes 2. Mal ist allerdings `ne „Niete“, was einem morgens schon den Nerv raubt.

Kita, Haushalt, Sport oder Termine bzw Erledigungen bis es Mittag ist. Kind abholen, Essen, spielen, Leute treffen oder Zuhause rumgammeln. Kind ins Bett und Mutti hat endlich wieder Zeit für sich.

Dann lässt man sich wieder auf`s Sofa fallen, dankt dem Fernseher für sein hervorragendes Programm…und nimmt dann doch lieber das Handy in die Hand, telefoniert, macht sich die Nägel und geht duschen. 23 Uhr geht man dann ins Bett, wenn man gut drauf ist. Gerne auch mal um 21 Uhr.

Am schlimmsten sind für mich aber diese Haushaltsangelegenheiten…du putzt, du schrubbst, alles glänzt. 1-2 Tage später sieht die Wohnung aus, als hättest du nicht mal ´nen Lappen Zuhause. Genauso wie der Wäscheberg. Der wird nicht kleiner, nein, nein. Das monströse Ungeheuer wird immer größer, da dein Kind ab Nachmittag keinen Bock mehr hat Bescheid zu geben, wenn es mal Pipi muss. Warum auch..ist ja auch immer noch schweinekalt und mit bissel Wärme in der Buxe, lässt sich doch schöner leben. Kann ich natürlich verstehen.

Alleine diese Woche habe ich 2x die Wäsche gewaschen. Es ist Mittwoch…Mittwoch! Und es wartet noch ein riiiesen Berg. Zum Glück hilft Mia ja im Haushalt. Mit dem Staubwedel haut sie sämtlichen Büchern gegen die Kanten, rammt mir den Staubsauger in die Hacken, oder packt beim ausräumen der Spülmaschiene Löffel zu Gabel. Immer. Diskussionen zwecklos.

Am schlimmsten war die Woche das „schreien“. … „Mia, bitte schrei nicht so“.. kommt bei ihr eher so an : „Bitte Mia, schrei doch noch ein bisschen rum, damit uns gleich alle Leute in der Bahn mitbekommen haben“

Aber jeden Abend beim Sandmännchen gucken, kommt dieses kleine süße Monster mit seinen Patschehänden  und streichelt über dein Gesicht. Denn ist es egal wie stressig diese Tage sind, ich bin mir so so sicher, dass wenn sie nicht da wäre, ich verdammt einsam wäre, nicht so viel lernen würde. Über mich selbst.

Und weiter geht`s mit der Woche, mit dem Stress und den Verpflichtungen. Mit Schokopudding auf dem Teppich, ausgespuckter Zahnpasta und ganz vielen Küsschen zwischendurch.

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