Blöde Tage, die jeder kennt

Vorab möchte ich sagen, dass ich nur noch jeden Mittwoch und Sonntagabend hier schreiben werde. Es ist mir zuviel hier jeden oder jeden 2. Tag reinzuschreiben, und dann auch noch die 2 Profile auf Instagram. Und meine Bücher, mein Haushalt und ach du jemine, ich hab ja auch noch ein Kind.

Heute gegen 16 Uhr holte ich dieses besagte Kind ab, was einfach keine Lust hatte mit zu kommen. Das lachende auf mich zugerannte Kind, hatte sich schon seit einiger Zeit verabschiedet und ich fühlte mich mal wieder schrecklich. Was denken denn die Betreuer von mir? Was denkt sich mein Kind wenn es lieber in der Kita sein möchte, als mit Mama unterwegs zu sein, wie wir es meist danach sind.

Nach kurzem Rumgezicke kam sie dann mit, um draußen weiter Ärger zu machen. Sie wollte zu Fuß gehen, blieb aber jeden Meter stehen oder lief in Hauseingänge. Klar ist man dann irgednwann genervt und wenn keine Drohung zieht, macht man sie eben wahr und steckt das Kind gegen seinen Willen in den Kinderwagen.

Rumgebrülle, um sich schlagende Arme sind nur noch sichtbar und man versucht die Fassung nicht zu verlieren. Tu ich meistens auch nicht, aber voher fand sich schon wieder so ein wil-ich-nicht-öffnen Brief im Kasten, bestimmte Menschen machen einem im privaten Umfeld auch noch das Leben schwerer als es sein muss und diese scheiß Kontaktlinse hat irgendein Problem mit deinem Auge, was sich ständig bemerkbar, aber in dem Moment leider leider nicht beheben ließ.

Und so trottet man durch die Straßen um bloß schnell wieder nach Hause zu kommen. Entweder man haut Zuhause alles kurz und klein, oder man heult einfach nur. Das Kind ist zum Glück schon groß genug und kann sich alleine beschäftigen, und man muss sich dann auch mal daran erinnern, schwach sein zu dürfen. Durch weinen erlangen wir wieder Hoffnung und Kraft. Wir lassen das Böse was unser Herz überschattet einfach raus und saugen neue Luft, neue Kraft auf. Wir dürfen das, oh ja.

Aber man sollte sich danach die Tränen wegwischen, zusammen mit seinem Kind den Sandmann schauen und es genießen, dass dieses wieder ganz lieb zu einem ist. Wieder Kraft tanken, sich `nen Tee hinter die Binde kippen (nein, keinen Wodka..du bist jetzt schließlich Mutter, so hart es ist!) und sich für den morgigen Tag wappnen.

Aber das Wichtigste ist eigentlich sich daran zu erinnern : Wenn es diese scheiß Tage nicht geben würde, wie könntest du dann die schönen, besonderen Tage und Momente genießen ?

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