Warum man sich selbst so oft im Weg steht

Jeder kennt es. Man hat bestimmte Ziele und eigentlich sind die auch meist umsetzbar. Man möchte nochmal zur Schule, einen neuen Abschluss machen oder abnehmen und endlich Sport machen.

Seine Ernährung umstellen, mit dem Rauchen aufhören, mehr lesen, alte Freunde treffen blablabla

Und was ist das Ende vom Lied? Man steht sich weiter nur selbst im Weg. Man wollte doch uuunbedingt was ändern, warum aber ist man immer noch da wo man steht? Mit der Fluppe im Maul und dem Hamburger voller Fett, der einen mit den Pommes so schief angrinst.

Entweder man fängt an sich selbst zu hassen, oder man akzeptiert das man es eben nicht schafft und so ist wie man ist bzw. so bleibt. Man gibt auf und lebt sein Leben wie bisher weiter mit der Konsequenz später denken zu müssen „Hätte ich vor 3 Monaten damit angefangen bzw. aufgehört…ja was wäre das spannend zu wissen wie ich jetzt aussehen würde, mich fühlen würde und wie unglaublich stolz ich auf mich wäre.“

Damit muss man letztendlich klar kommen.

Ich war auch immer so Eine. Ach der Abschluss reicht. Keinen Bock mehr auf Schule. Die Ausbilung langt mir mit dem Gehalt..aber irgendwann hab ich mir selbst eine gescheuert und mir ganz bewusst gedacht, dass ich verdammt noch mal nur einmal leben werde. Warum nicht endlich mal die Dinge machen, die mich auf Dauer glücklich machen werden!? Die mich stolz machen auf mich selber und wo ich später sagen kann : Ich hab alles erreicht was ich wollte, habe meine Ziele erreicht und steh total dazu wer ich bin und was ich mache.

Ich hab das Rauchen aufgegeben. Nach 10 Jahren. Meinen Hintern zum Sport bewegt, die Ernährung umgestellt und jaaa, den Kampf mit den Süßigkieten gewinne ich nicht immer, aber ich arbeite daran.

Ich besuche ab Sommer wieder meinen Abiturkurs, möchte studieren. Mehr Geld verdienen, damit ich und meine Tochter niemals abhängig sein müssen von irgendeinem Hans-Peter oder Max Mustermann.

Und es fühlt sich gut an. Ich hab das Gefühl zu leben. Die Steine die ich mir selbst ständig in den Weg gelegt habe, räume ich seit mehreren Monaten Stück für Stück wieder weg. Man ist schließlich ganz alleine für sein Leben verantwortlich. Ich hab gewisse Dinge einfach verstanden.

Dass man z.B. das Glück in seinem Leben sich selbst schenken muss und nicht hoffen darf, dass man in einem Stück Hundescheiße Gold findet. Das man sich selbst „reinigen“ muss, sich selbst zu etwas Tollem „formen“ kann, was man mag, was man liebt. Gerne mit sich selbst sein, sich aushalten können und sich stolz selbst auf die Schulter klopfen darf. Man ist zufrieden mit sich, denn man macht das, was das Leben einem schenkt : Sich selbst verwirklichen um am Ende seines Lebens zu sagen… Ich habe gelebt so wie ich es wollte als der Mensch, der ich schon immer sein wollte.

2 Gedanken zu “Warum man sich selbst so oft im Weg steht

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