Mit sich selbst, ist man weniger allein

Wie ist das so, wenn man unzufrieden mit sich selbst ist? Sitzt man dann den ganzen Tag nach der Arbeit oder der Schule Zuhause, verkriecht sich unter der Decke, mag nicht raus gehen und philosophiert über das Leben oder über die Erkenntnis, vielleicht sogar an einer Depression erkrankt zu sein?

Mag man nicht raus, mag man sich nicht mit Leuten treffen weil man das Gefühl hat, nicht angenommen zu werden? Das man was falsches sagt, im falschen Moment, in der falschen Tonlage und schief angeschaut wird und dann auch noch seinen Körper als zu viel oder gar als zu hässlich ansieht, so wie sein Gesicht, was man am liebsten von wem anderes gern hätte..?

Man schaut in den Spiegel, möchte ihn am liebsten bemalen, dort, wo seine Augen einem traurig entgegen blicken und die Oberschenkel retuschieren, damit eine Lücke zwischen den Beinen zum leben erweckt wird.

Danach geht man in die Küche, macht die Schokolade auf und merkt danach, dass es einem noch schlechter geht.

Man zieht Tag ein Tag aus in den Krieg gegen sich selbst. Man bemitleidet sich und schwärmt anderen Menschen hinterher, weil, nun, die sehen besser aus, haben einen schöneren Körper, kommen einem so stark vor, haben sich anscheinend selbst gefunden und Probleme andere Menschen kennen zu lernen, haben sie auch nicht. Geschweige denn einen Mann für sich zu gewinnen.

Was in diesen Personen allerdings steckt, nennt sich Mut.

Sie haben sich nicht aufgegeben. Sie haben an sich gearbeitet, das Beste aus sich herausgeholt um jetzt das Leben zu leben, was sie sich vorgestellt haben.

Mutig gewesen, sich selbst zu lieben und zu merken, dass das machbar ist. Dass das der Sinn des Lebens ist.

Manche Menschen fühlen sich einsam. Sie haben das Gefühl sie bräuchten ganz dringend einen Partner, um sich weniger allein zu fühlen. Aber was ist mit den starken Personen um uns herum, die auch glücklich ohne Partner sind?

Sie sind glücklich mit sich selbst. Sie nehmen nicht den nächst Besten, weil sie denken, so würde sich die Einsamkeit in ihnen füllen denn, sie sind mit sich selbst zufrieden und wenn dann doch mal einer kommt, der ihrer Meinung es wert ist, auch von einem mitgeliebt zu werden, dann lassen sie den Dingen ihren Lauf geschehen.

Wenn du denkst du bist es nicht wert, wenn du denkst, du hast nicht die Kraft etwas zu verändern, egal was es ist, sage ich dir : doch. Du kannst es.

Das Leben wurde dir nur einmal geschenkt. Auch wenn du an Wiedergeburt glaubst, glaube ich, dass du als Nasenbär nicht nochmal die Gelegenheit hast, dich zu verwirklichen.

Steh auf, verändere was. Sage dir, dass du glücklich werden kannst. Glücklich mit dir. Und ganz automatisch wirst du andere, sogar in deinen Augen erfolgreichere, hübschere und schlankere Menschen anziehen, und für dich gewinnen.

Mit wem würdest du dich denn gern umgeben? Mit der dünnen blondierten Zicke oder der liebvollen etwas molligerern rothaarigen? Also ich würde mich für letzteres Entscheiden…die Männer am Ende sicherlich auch.

Was nicht heißt, dass du dich nicht auch für Sport interessieren könntest. Denn Sport hat nicht immer was damit zutun, dünn zu sein.

Es hat was damit zutun, sich noch ein kleines oder gar sich ein großes Stück besser zu fühlen in seinem eigenen Ich. Sich mit dem Thema gesunder Ernährung auseinander zu setzen und zu merken, dass man dadurch ein weiteres Stück Lebensqualität für sich entdeckt. Da spreche ich aus Erfahrung. Denn auch das, tut der Seele unheimlich gut.

Über den Wolken

Über den Wolken

Nun, es ist also so weit.
Mama und Tochter fliegen.
Was wirklich spannendes kann ich dazu gar nicht wirklich erzählen, weil, total langweilig! Das Kind benimmt sich einfach!
Also keine mega krasse Story wie ich sie zwischen all den Terminal’s und free duty Geschäften fast verloren hätte, keine „Mama ich geh jetzt nicht mehr weiter!“ -Geschichten…obwohl, da war ja doch was. Ach Mutti, war mal wieder Wunschdenken angesagt ?

Denn als Mini-Madam nach der „Fummelei“ von Menschen in Uniform als „sicher“ galt (wäre doch auch mal witzig, wenn man plötzlich Messer und Spitzhacke beim Kind unter der Jacke finden würde), musste sie ganz ganz dringend, nein fuuurchtbar dringend Pipi.

Auf dem Weg zur Pipitoilette aber, wollte sie getragen werden. Ich sah derweilen wie ein lieb aussehendes kurz vorm zusammenbrechendes Kamel aus, da mir noch Rucksack und Umhängetasche vom Opa, der ja auch noch mit uns flog, noch schnell über geworfen wurden (der verehrte Herr warnte mich mehr als einmal keine Flüssigkeiten und Cremes mitzunehmen, tat es aber selbst, und musste sich dann fix noch ’ne Plastiktüte für ’n Euro kaufen).

Auf mein mehrmalig liebes, böses, leises und lautes „Nein Mia, ich kann dich NICHT die 3 Meter zur Toilette tragen“, schmiss sie sich also vor allen Leuten auf den Boden, streckte alle Viere von sich, und rührte sich nicht mehr.

Mein Tipp : Ruhig bleiben, anfangen zu lachen, die Leute um einen NICHT anschauen, dass würde dich sowieso nur noch mehr verunsichern, weil ist ja klar, die Leute gucken. Da geb ich dir mein Wort drauf. Und wie sie gucken!

Nach meinem kleinen überdrehten Lachanfall, ging ich dann eben ohne sie auf Klo.
Türe auf, stand das Kind schon hinter einem und schmollte. So’n scheiß, 1:0 für Mutti also.

Danach verlief aber weiterhin alles meeeega entspannt, als hätte der Morgen sich ’ne Tüte genehmigt.

Im Flugzeug drinne, bei dem Start, als wir über den Wolken waren : Kind am lachen.

War aber dann wohl etwas zu viel lachen und zu wenig schlaf, daher liegt sie jetzt mit nackten kleinen Käsefüßchen auf ihrem Sitz und pennt wie ’n Kerl.
Hand im Schritt, die andere über’n Kopf und ganz dezent, tropft auch ein wenig Speichel aus ihrem offenen Mund. Aber nur ganz dezent.

(Über)leben

Leben tun wir alle. Die einen mehr, die anderen weniger. Damit meine ich den Unterschied derjenigen, die den ganzen Tag Zuhause vor der Spielekonsole hocken und den anderen, die raus gehen um die Welt oder meinetwegen auch nur die Straße auf der anderen Seite zu entdecken.

Aber alle haben was gemeinsam. Sie leben ihr Leben.

Manche finden ihr Leben schön, einige weniger. Da gibt es aber immer noch den feinen Unterschied, wie jeder einzelne denn seine Dinge so betrachtet.

Von Frauen die den ganzen Tag nörgeln weil sie genau DIE Handtasche nicht bekommen haben, über die, die froh sind, dass das Bein des Küchentisch’s immer noch nicht abgebrochen ist.

Menschen sind so verschieden, wie Karl Lagerfeld seine Meinung zu Joggingshosen, gegenüber der meinen.

Aber sie leben alle noch!

Wie oft hat man im Affekt mal gesagt, am liebsten würde man jetzt sterben. Vielleicht weil einem etwas peinlich war, oder man noch soviel zu erledigen hatte.

Das sind so hingeworfene Sätze, ohne genaueren Bedacht…die andere Sorte Mensch, meint es aber Ernst.

Sie bringen sich um, weil sie ihr Leben nicht ertragen können. Sie schaffen es nicht und verabschieden sich von der Welt. Ein heikles Thema, was mich oft beschäftigt. Wie verzweifelt man sein muss, all diese Erlebnisse und Erfahrungen die noch auf einen warten, einfach in einer Flasche Vodka mit Schlaftabletten zu kippen und Adios zu sagen…da möchte ich am liebsten zu all diesen Menschen und ihnen helfen. Dass das nicht möglich ist, ist mir klar.

Aber wenn ich könnte, würde ich ihnen zeigen, was das Leben noch so alles bereit halten kann. Das nichts in der Welt schöner ist, als den Alltag zu etwas besonderen zu machen. Das die Liebe die vielleicht nicht erwidert worden ist, doch nur ein Zeichen ist, dass sie nicht zu einem passt. Das die Schulden die man hat, immer irgendwie abzubezahlen sind. Andere Menschen nicht über einem stehen dürfen, sodass sie einem die Lebensqualität- und Freude wegnehmen.

Gesunder Egoismus bewahrt uns davor, uns schlecht zu fühlen. Menschen und die Probleme die sie mit sich ziehen, über unser Glück und unsere Zufriedenheit zu stellen…deswegen stehen wir alle in der täglichen Aufgabe, uns stark zu machen.

Uns stark zu machen, gegen all die Negativitäten die das Leben so mit sich bringt und wo wir zeigen müssen, dass wir stärker sind als das, was uns in die Knie zwingen will.

Desto stärker und selbstbewusster wir sind, desto ruhiger und gelassener können wir mit Dingen fertig werden, die wir nicht in unserem Leben geplant haben und die dort so störend sind, wie eine Kakerlake im Salat.

Stärke, von innen wie von außen. Arbeitet dran und glaubt mir, so wird man leichter fertig mit dem Leben, was neben den ganzen schönen Seiten eben auch seine schlechten hat. So wie Donuts. Die sind schließlich auch nur auf einer Seite glasiert.

Warum ich mit neuen Müttern nicht ganz zurecht komme

Irgendwie klingt die Überschrift gemein. Aber sie stimmt. Und weil ich vor Jahren, als ich so langsam aus der Pubertät raus gekommen bin, mir geschworen habe nie zu lügen und bestimmte Themen ansprechen werde, die anderen vielleicht nicht ganz so schmecken.

Aber ja, es ist so. Neue Mütter (ich spreche hier ausschließlich von ganz ganz Neu-Mama’s, also ihrem 1.Kind) , reden permanent von ihrem Engelchen. Das ist wunderschön und habe auch ich gemacht. Jeder kleinste Pups, jede kleine vollgekackte Windel ist ein Fest des Tages und ooooh, guck mal der ganze Brei wurde aufgegessen und nicht an die Tapeten gepfeffert, wie die letzten 100 Male.

Sie reden über nichts anderes mehr. Baby hier, Baby da, Baby hat mich angekotzt, Baby schläft nicht und guck mich an, ich auch nicht…Oh mein Gott, ich war nicht besser. Und ich bin SO froh, noch meine ganzen Freunde zu haben. Ehrlich.

Da fragen sich diese Neumütter warum sie keine Freunde mehr haben oder eben nur noch ganz wenige. Dass das die „Wahren“ sind, das kann man dann wirklich sagen. Aber hey, wenn man nur noch über Stillen, nicht vorhandenem Sexleben und über überteuerte Windelmarken sprechen kann, mutiert man eben zu einem Mutter-Monster, was nur noch einen Dutt trägt, aufgrund der ganzen Schwangerschaftskilos immer noch Umstandsmode trägt und Schminke sich in den eigenen Ohren wie ein Fremdwort anhört.

Daher gebe ich zu, habe ich keinen besonderen Draht zu diesen tollen Frauen. Ich suche mir automatisch welche, die aus dem gröbsten des Mutter-Monster-Stadiums draußen sind.

Natürlich unterhalte ich mich auch mit denen über mein Kind. Meistens sind unsere Kinder gleichaltrig. Man kann sich besser austauschen. Aber nach 20 Minuten wird wieder über die anderen Dinge gesprochen. Über Männer, Intrigen, Blödsinn und über das Wetter.

Ich möchte keine Neu-Mama dafür verurteilen das sie am Anfang so ist und kein anderes Thema kennt. Denn ich weiß ja, ich war ganz genauso. Es geht einfach nicht anders. Es ist normal und das soll auch so sein.

Wenn alles einen Grund hat

Manchmal, da passieren Dinge, die sind scheiße. So richtig scheiße.

Dann steht man da, fängt am Besten noch an zu weinen und fragt sich, warum das Leben einem Mal wieder ’ne heftige Backpfeife verpassen musste.

Und dann kommt der Tag, an dem man es auf einmal versteht. „Wäre mir dies und jenes nicht passiert, hätte ich jetzt niemals dieses Glück erleben/ haben dürfen.“ Meine Güte, wie oft hab ich mich schon ertappt, genau diese Dinge gedacht zu haben. Meistens dann mit einem riiiesen Lächeln.

Der Verlust des Mannes, der dich vielleicht betrogen hat um jetzt den Mann deiner Träume an der Hand halten zu dürfen oder dein Kind, was das Tollste auf Erden für dich ist, aber du durch die Hölle gehen musstest um jetzt mit ihm da zu stehen, wo ihr jetzt seid.

Verlust von Freunden, aber danach endlich die wahren Freunde kennen gelernt, Kündigung der Arbeitsstelle, um jetzt noch mehr zu verdienen mit noch tolleren Kollegen. Ein Wasserrohrbruch der dir bezahlte neue Wände bringt, ein Auffahrunfall mit deinem Auto und dein Traummann steigt aus dem Anderen.

Glück im Unglück oder eben Dinge die man nicht sofort versteht, sondern vielleicht erst Jahre oder Monate später. Kennst du das nicht auch? Tröstet dich der Gedanke, dass das Leben bestimmte Dinge aus bestimmten Gründen geschehen lässt und sie vielleicht  Sinn machen könnten? Vielleicht nicht jetzt, aber später.

Ich bin der festen Überzeugung, dass alles was passiert, aus einem bestimmten Grund geschieht. Vielleicht liegt es daran, dass ich eher an das Schicksal anstatt an Gott glaube. Aber ich glaube. Das verleiht mir immer wieder Kraft.

Der Glaube das alles eines Tages Sinn machen wird, ein Trösten an sich selbst, auch wenn man gerade alles kurz und klein schlagen möchte. Wenn man schreien möchte und in paar Wochen darüber lachen kann und sich denken „Zum Glück ist dieser Scheiß damals passiert!“

Wir müssen uns selbst retten. Vor Negativität, vor schlechten Einflüssen und den pessimistischen Gedanken die sich immer wieder in unser Hirn reinfressen und Depressionen hervorrufen.

Du musst anfangen dich umzulenken, dir Gründe zu suchen, dass du nicht selbst verzweifelst. Und glaub mir, das ist machbar, aber es erfordert Übung.

Wie man mit sich selbst glücklich wird

Das ist ein Thema, was mich wirklich schon lange in meinem Leben begleitet. Es ist jedoch in diesem Sinne sowas von, entschuldige, scheißegal wie du aussiehst. Es kann auch ein Supermodel sein, was makellos zu sein scheint aber dieses benannte Model findet sich schlichtweg einfach nur hässlich. Oder sagen wir mal lieber, nicht so schön. Alle würden über sie lachen, keiner würde sie ernst nehmen und ihr böse Unterstellungen unterstellen.

Die Alte will doch nur Komplimente einsacken, bah.

Allerdings geht es hier nicht darum wie jemand wirklich aussieht, sondern wie er sich selbst sieht. Falsche Selbstwahrnehmung, ein verzerrtes Selbstbild? Gibt es nicht? Aber natürlich. Das beste Beispiel sind Magersüchtige.

Sie bestehen nur noch aus Haut und Knochen, kein Fett. Aber sie sehen es. Sie sehen überall Fett, genau da wo keins ist. Ist das nicht verrückt?

Ich bin zwar nicht magersüchtig, aber auch ich litt jahrlang, und zum Teil auch heute noch, unter falscher Selbstwahrnehmung. Niemals nannte mich irgendwer hässlich, wirklich nicht. Zumindest nicht in mein Gesicht. Aber ich sah mich immer meilenweit unter den Komplimenten die mir gemacht wurden. Ich dachte man lügt mich an, man würde all die netten Worte nicht ernst meinen. Ein Grund wohl, warum ich nie eingebildet werden konnte. Was ja auch eigentlich gar nicht so schlecht ist.

Bis heute arbeite ich daran. Mit dem glücklich zu sein, wie ich aussehe.

Eines Tages las ich einen Satz, der meine Arbeit an mich selbst ein großes Stück weiter brachte.. : Sei immer glücklich so wie du aussiehst, denn es wird immer jemanden geben, der gerne so aussehen würde wie du.

Dieser Satz ist so unheimlich war und wir müssen anfangen uns zu akteptieren, uns zu lieben wer und wie wir sind.

Natürlich können und sollen wir auch an uns arbeiten. Mehr lernen, mehr lesen, mehr Sport machen und auf unsere Ernährung achten, dass mein ich nicht, sondern wir müssen die Grundbausteine die uns ausmachen so nehmen wie sie uns gegeben worden sind. Wir können uns immer noch zu etwas „besseren“ formen,aber dürfen nie den Fokus darüber verlieren, wer wir sind. Das wir gut sind. Das wir es wert sind gut über uns selbst zu denken.

Ich zum Beispiel mache viel Sport, lerne und lese viel und mag mich dadurch auch ein Stück mehr. Denn ich mache mich selbst stolz, ich arbeite an mir. Das kannst du auch. Lerne einfach was dich stolz machen würde und mach es! Glaub mir, du wirst dich dadurch ein Stück mehr lieben können, so wie ich mich. Egal wie ich aussehe, denn ich weiß, es gibt immer jemanden der gerne so aussehen würde wie ich.

Sich selbst nicht verlieren

Wie oft opfert man sich für andere. Sei es für Freunde, Famile oder auch für seine Kinder. Bekommt man diese Art der Aufopferung, wie z.B Gefallen tun, Geheimnisse bewahren oder 3x am Tag Wäsche waschen, Boden schrubben und Rotznasen sauber machen mit der Vorhersage, nächste Woche liegt man flach und muss dennoch fangen durch die Wohnung spielen, zurück, fällt es einem leichter.

Sollte es nicht so sein, sollte man aufhören für diese Leute da zu sein. Außer es handelt sich hier um deine Kinder. Da liegt es alleine in deiner Hand ob du was zurück bekommst, oder dir auch noch ans Bein gepinkelt wird.

Man sollte aufhören diesen Menschen seine Zeit zu schenken, sich sein Ohr am Telefon abkauen zu lassen und wenn man dann mal selbst Freund xy was erzählen möchte was einen beschäftigt, merkt man schnell, dass das Interesse jetzt nicht sooo dolle ist. Ach **** dich doch. Du ach so toller Freund. Aber Hauptsache man ist immer für dich da und zermartert sich für dich das Hirn, damit man dir helfen kann. Damit es dir besser geht. Jaja.

Solche „Freunde“ hatte ich, bis ich gemerkt habe, dass das gar keine Freunde sind. Ich schlauer Fuchs. Das sind zeitfressende kleine Insekten, die in paar Jahren, und ich kann es bei meiner Erfahrung bestätigen weil diese Insekten sich auch bei mir immer wieder nach Jahren melden, keine Freunde haben. Oder keine Richtigen. Oder sie streiten sich ständig. Oder, oder, oder.

Man sollte sich wichtig genug sein, ihnen den Rücken zuzukehren. Das ist gesunder Egoismus, der bei einigen Meschen irgendwie verloren gegangen ist.

Menschen die mir ihren Ärger über andere klagen, weil diese ständig ihre Gefühle verletzten und dennoch können sie nicht loslassen und bestrafen sich lieber selbst, indem sie ihre Klappe halten aufgrund der Angst vor Streit.

Streit gibt es bei mir und meinen Freunden nicht. Brauch ich nicht. Denn die Auswahl der Menschen in meinem Leben, sind gut ausgesucht. Immer wieder kommen Neue. Sie bleiben oder gehen wieder. Und es fühlt sich gut an, diese Freundschaften, die mich nicht aufregen. Über die ich nicht wütend werden muss, keine Pickel bekomme und mich gerne mal aufopfer.

Manchmal braucht man länger um zu wissen was einem gut tut aber das meine Lieben, dass kann ich euch versichern, macht euch auf Dauer glücklicher, wenn ihr diese Insekten wieder zurück in ihre Löcher schickt.

ständig.

Schöne Woche mit viel Liebe

Die Liebe ist so ein großes Wort in meinem Leben. Ach was rede ich da, in wahrscheinlich jedem von uns. Egal ob es die Selbstliebe ist, die von unseren Eltern oder unseren Freunden. Und ja, auch die vom anderen Geschlecht, die uns nicht nur einmal zum weinen gebracht hat, weil Liebe auch mal weh tun kann. Sehr sogar.

Aber so ist das nun mal im Leben, denn die schönsten Dinge im Leben können beim „Entzug“ ebenso schmerzhaft sein. Vorallem wenn wir uns Filme, Schnulzen aus Hollywood anschauen. So wie ich heute. Ohhh, wie schön das war, wie verliebt diese Menschen immer waren, wie verdammt gut sie jedesmal aussahen. Keine Pickel im Gesicht, top Figuren und Liebesschwüre vom Feinsten, sodass ich jedes Mal geflennt habe wie meine Tochter, wenn die nicht das bekommt was sie will.

Nur ist der Unterschied bei uns und den Menschen und ihren Geschichten (abgesehen von ihrere makellosen Haut und den Modelfiguren) , dass bei uns im Leben andere Faktoren immer wieder eine Rolle spielen. Denn am Ende glaubt man immer diese Paare haben ihr großes Glück gefunden und bleiben den Rest ihres Lebens glücklich zusammen. Ach, wenn es doch bei uns auch so einfach wäre du liebes Hollywood.

Meine letzte Beziehung fing wie in einem Blockbusterfilm an. Wir haben immer rumgewitzelt das wir unsere Kennlern-Story eigentlich an eine Produktionsfirma verkaufen könnten…und das Ende vom Lied? Nach paar Wochen war bei mir sowas von die Luft raus, dass ich es selbst nicht glauben konnte. Schade, da hätte ich gerne das Drehbuch einer Filmfirma in den Händen gehalten und es mein Leben genannt. Dem war aber nicht so, genauso wenig wie ich eine makellose Haut habe und von einer Modelfigur ohne Hüftspeck auch noch entfernt bin.

Aber das Ganze macht es mir dann doch erträglicher, weil ich weiß, dass sind Filme zum träumen. Zum abtauchen, zum fühlen und mal weinen weil sie so schön sind, so traurig sind und man das als Frau auch einfach mal braucht.

Das echt Leben kommt einem aber ab und zu auch wie ein Film vor und wir erwischen uns, wie wir uns in bestimmten Situationen mit unserem Mann oder Schwarm „wie im Film“ vorkamen, oder es sich „wie ein Traum“ angefühlt hat und das ist auch einfach noch viel schöner, als wenn wir das in Gammelklamotten mit `nem Pott Eis vor`m Laptop mit anderen Menschen beobachten dürfen. Aber es ist eben nicht immer so und das ist ebenfalls ok. Manche haben diese „Traumbeziehung“ und es sei ihnen gegönnt, manch anderer muss an seiner härter arbeiten und hat nicht am laufenden Band solcher filmreifen Momente, ist aber dennoch glücklich. Und das ist ja auch irgendwie das Wichtigste, glücklich zu sein mit dem Menschen dessen Seele man berührern möchte. Ich war es nicht, wollte nicht daran arbeiten und auch das ist ok, denn ich wollte nicht unglücklich sein und wusste, glücklich bin ich wohl erst wieder, wenn ich wieder alleine bin.

Aber so wirklich alleine fühle ich mich gar nicht. Diese ganzen Freunde und meine Familie füllen mein Herz komplett aus und hey, vergessen wir mal nicht den Aspekt das ich Mutter bin von einem Zwerg, der dank seiner Erkenntnis wieder einen Mittagsschlaf zu machen, wieder zu einem kleinen Engel mutiert ist. Gott sei Dank!!! Ansonsten hätte ich aufgrund ihrer Laune der letzten Wochen dringend eine Therapie benötigt.

Daher ist es für mich überhaupt nicht schlimm Single zu sein, denn ich bin glücklich.

Die Woche ansich war auch so schön, dass ich mir wünsche, sie würde so weiter gehen. Alleine die paar Tage in Hannover wo wir waren, haben mir viel Sonne ins Herz getragen und auch wenn ich jetzt, mal wieder, etwas erkältet bin, tröstet mich der Frühling der mir jetzt jeden Tag die Tür aufmacht. Mit ganz viel Liebe vom Wettergott. Hach wie wundervoll, so viel Liebe um mich herrum..und auch um dich. Glaub mir, du musst sie nur suchen und die Augen aufmachen. Ich rede hier nicht von einem Mann, sondern von der Liebe des Lebens, die nicht so schnell abhauen kann.

Der Tag soll bitte 30 Stunden haben…und ein bisschen Entspannung soll er mitbringen!

Ich kriegs net hin… jeden Mittwoch ein Wochenbericht reicht, der Rest landet eh täglich auf Instagram.. denn der Tag hat einfach zu wenig Stunden!!

Ich stehe auf, und Mia meckert mich schon an wo der Kakao bleibt und ich bin einfach nur dankbar, dass es dieses Zaubergetränk Kaffee gibt. Jeden Morgen.

Danach ist jeder für sich beschäftigt. Sie nuckelt an ihrer Flasche, ist jedesmal sauer dass das Kikaninchen nur 5 Minuten geht und ich check mein Handy. So nach 20 min. wird noch gekuschelt, Fernseher aus, Frühstück, und solange sich Mama fertig macht, muss das Kind alle 5 min. auf Klo. Jedes 2. Mal ist allerdings `ne „Niete“, was einem morgens schon den Nerv raubt.

Kita, Haushalt, Sport oder Termine bzw Erledigungen bis es Mittag ist. Kind abholen, Essen, spielen, Leute treffen oder Zuhause rumgammeln. Kind ins Bett und Mutti hat endlich wieder Zeit für sich.

Dann lässt man sich wieder auf`s Sofa fallen, dankt dem Fernseher für sein hervorragendes Programm…und nimmt dann doch lieber das Handy in die Hand, telefoniert, macht sich die Nägel und geht duschen. 23 Uhr geht man dann ins Bett, wenn man gut drauf ist. Gerne auch mal um 21 Uhr.

Am schlimmsten sind für mich aber diese Haushaltsangelegenheiten…du putzt, du schrubbst, alles glänzt. 1-2 Tage später sieht die Wohnung aus, als hättest du nicht mal ´nen Lappen Zuhause. Genauso wie der Wäscheberg. Der wird nicht kleiner, nein, nein. Das monströse Ungeheuer wird immer größer, da dein Kind ab Nachmittag keinen Bock mehr hat Bescheid zu geben, wenn es mal Pipi muss. Warum auch..ist ja auch immer noch schweinekalt und mit bissel Wärme in der Buxe, lässt sich doch schöner leben. Kann ich natürlich verstehen.

Alleine diese Woche habe ich 2x die Wäsche gewaschen. Es ist Mittwoch…Mittwoch! Und es wartet noch ein riiiesen Berg. Zum Glück hilft Mia ja im Haushalt. Mit dem Staubwedel haut sie sämtlichen Büchern gegen die Kanten, rammt mir den Staubsauger in die Hacken, oder packt beim ausräumen der Spülmaschiene Löffel zu Gabel. Immer. Diskussionen zwecklos.

Am schlimmsten war die Woche das „schreien“. … „Mia, bitte schrei nicht so“.. kommt bei ihr eher so an : „Bitte Mia, schrei doch noch ein bisschen rum, damit uns gleich alle Leute in der Bahn mitbekommen haben“

Aber jeden Abend beim Sandmännchen gucken, kommt dieses kleine süße Monster mit seinen Patschehänden  und streichelt über dein Gesicht. Denn ist es egal wie stressig diese Tage sind, ich bin mir so so sicher, dass wenn sie nicht da wäre, ich verdammt einsam wäre, nicht so viel lernen würde. Über mich selbst.

Und weiter geht`s mit der Woche, mit dem Stress und den Verpflichtungen. Mit Schokopudding auf dem Teppich, ausgespuckter Zahnpasta und ganz vielen Küsschen zwischendurch.